Robert Schumann (1810 – 1856)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 a-Moll op. 105

Béla Bartók (1881 – 1945)
Ungarische Volksweisen für Violine und Klavier nach Sz 42

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Klavierquartett g-Moll op. 25

Selbst der bedeutende Geiger Joseph Joachim, Freund von Brahms und Komponist eines Werks mit ungarischen Melodien «alla zingarese», musste eingestehen, dass ihn Brahms mit dem letzten Satz seines Klavierquartetts, einem «Rondo alla zingarese», meilenweit übertroffen habe. In der Tat: Brahms beherrschte den ungarischen Tonfall fast wie ein geborener Ungar. Mit diesem Werk – und besonders mit seinem abschliessenden «Zigeunersatz» – erreichte Brahms in Wien, wo er sich erst kürzlich niedergelassen hatte, endgültig seinen Durchbruch. Die Ungarischen Volksweisen von Béla Bartók gehen auf seine Sammlung «Für Kinder» für Klavier zurück mit insgesamt 79 Stücken – 40 ungarischen und 39 slowakischen Kinderliedern. Sechs der ungarischen stellte er zu einem eigenen kleinen Zyklus, nun für Violine und Klavier, zusammen. Lebhaft und leidenschaftlich – allerdings nicht ungarisch – geht es auch in Schumanns erster Violinsonate zu. Bei der ersten Aufführung spielte Schumanns Frau Clara den Klavierpart: «Es liess mir keine Ruhe, ich musste gleich heute Roberts neue Sonate probieren. Wir spielten sie und fühlten uns ganz besonders durch den ersten, sehr elegischen, sowie durch den zweiten, lieblichen Satz ergriffen.»

Ensemble D
Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Kombi-Angebot
für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen
Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen)

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung unterstützt.