Frédéric Chopin (1810 – 1849)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-Moll op. 21

Dmitri Schostakowitsch (1906 – 1975)
Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Wie schon bei Beethoven nimmt die Fünfte auch in Schostakowitschs sinfonischem Schaffen eine Sonderstellung ein. Nachdem er 1936 von der sowjetischen Kulturpolitik gefährlich angegriffen worden war und danach monatelang sozusagen auf gepackten Koffern sass, weil er jederzeit mit seiner Verhaftung rechnen musste, gelang Schostakowitsch nur ein Jahr später mit seiner fünften Sinfonie eine glanzvolle, triumphale Rückkehr ins tonangebende sowjetische Musikleben. Die Fünfte hat ihm buchstäblich seine Existenz, womöglich sogar das Leben gerettet. Das hört man der Sinfonie auch an: «Per aspera ad astra» (Durch Leiden zum Licht) könnte ihr Motto genauso wie in Beethovens Fünfter heissen. Die Uraufführung am 21. November 1937 im damaligen Leningrad wurde zu einer Sensation, und seither gehört diese vielschichtige, von Verzweiflung und tiefer Resignation zu jubelnder Apotheose sich erhebende Sinfonie zu Schostakowitschs populärsten Werken.

Patronat

Luzerner Kantonalbank
Preise
Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 3 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25
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