Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788)
Sinfonie Es-Dur Wq. 179 H654

Fazıl Say (* 1970)
«Yürüen Köşk» («Das verschobene Haus»), Hommage an Atatürk, Schweizer Erstaufführung
in der Version für Klavier und Streichorchester.

Carl Philipp Emanuel Bach
Sinfonie C-Dur Wq. 182 Nr.3 H659

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 21 C-Dur KV 467

Baron Gottfried Freiherr van Swieten war ein fürstlicher Förderer grosser Komponisten. 1773 gab er bei C. Ph. E. Bach sechs Sinfonien in Auftrag mit der ausdrücklichen Bitte, der Komponist möge seiner Kunst freien Lauf lassen. Was sich dieser nicht zweimal sagen liess: Seine «Hamburger Sinfonien» Wq 182 scheinen vor lauter neutönerischer Erfindungslust geradezu zu überborden. Dasselbe gilt auch für die Es-Dur-Sinfonie Wq 179. Sie entstand noch zu Bachs Berliner Zeit, als er im Dienste des Preussenkönigs Friedrich II. stand. In keiner anderen seiner «Berliner Sinfonien» hat Carl Philipp Emanuel Bach den Sturm der Affekte, der harmonischen Überraschungen und exzentrischen Orchestereffekte derart extrem ausgereizt.

Mit «Yürüen Köşk» spielt Fazıl Say auf jene legendäre Villa an, die auf Geheiss Atatürks am 8. August 1930 auf Eisenbahnschienen verschoben wurde, um das Leben einer Platane zu sichern. Ein Symbol des damals modernen Staates für seine Hochachtung vor der Natur. Für den eigenen Gebrauch schrieb Mozart das C-Dur-Klavierkonzert KV 467 – ein heute besonders populäres Werk, da das Hauptthema des langsamen Satzes als Filmmusik für den Erfolgsstreifen «Elvira Madigan» rund um die Welt ging.

Patronat

V Zug
Preise
Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 3 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25

Bestellung via Kartenbüro

Termin vormerken
Abos
Donnerstag-Abonnement
60-Plus-Abonnement