Alexander Krein (1883 – 1951)
Caprice hébraïque op. 24

Igor Strawinsky (1882 – 1971)
Divertimento aus «Le Baiser de la fée»

George Enescu (1881 – 1855)
Sonate für Violine und Klavier Nr. 3 a-Moll op. 25 «Dans le caractère populaire roumain»

Sie sind Zeitgenossen, die beiden Russen Krein und Strawinsky sowie der Rumäne Enescu. Was sie darüber hinaus allenfalls noch verbindet, nämlich musikalisch, ist in diesem Lunchkonzert zu erleben. Kreins Vater war ein Klezmer-Musiker. Das hört man der «Caprice hébraïque » aus dem Jahr 1917 mit ihren dem hebräischen Volksmusikgut entlehnten Melodien fast in jedem Takt an. Strawinskys Divertimento basiert auf seinem einaktigen Ballett «Le Baiser de la fée» von 1928. Sechs Jahre später destillierte er daraus ein viersätziges Divertimento, und dies sowohl in einer Fassung für Orchester wie auch für Violine und Klavier. Der zweite Satz daraus, «Danses suisses», ist eine Hommage an Tschaikowsky und geht auf dessen Humoreske op. 10 zurück. George Enescu bezeichnete sich selbst als einen Künstler mit fünf Gesichtern: Komponist, Geiger, Dirigent, Pianist und Pädagoge. Als Geigenlehrer prägte er Persönlichkeiten wie Yehudi Menuhin und Ida Haendel. Seine Geigensonate komponierte Enescu 1926 in Paris. Besonders auffallend an dem Werk ist, dass Enescu zusätzlich zu den üblichen dynamischen Zeichen von pp bis ff noch acht weitere vorsieht, um die Dynamik möglichst genau zu differenzieren.

Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Begleitung
Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für Menschen mit Demenz und ihre Begleitung an.

Kombi-Angebot
für Unternehmen und Gruppen ab 2 Personen
Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch und Getränke inbegriffen)

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung unterstützt.