Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Oratorium «Messiah» HWV 56

Händels «Messias» gilt seit seiner Uraufführung am 13. April 1742 als Inbegriff des barocken Oratoriums. Der Andrang des Publikums bereits bei der Generalprobe war derart überwältigend, dass die Konzertveranstalter in der Zeitung die Bitte veröffentlichten, die Zuhörerinnen möchten doch ohne Reifröcke und die Zuhörer ohne Degen zur Uraufführung erscheinen, damit möglichst viele Platz fänden. Ein ausserordentliches Ereignis, was auch der anwesende Bischof von Elphin mit enthusiastischen Worten beteuerte: «Mr. Handel, der mit seinen Oratorien alle anderen Komponisten übertrifft, die mir bekannt sind, hat sich in diesem berühmten Werk, betitelt ‹Messiah›, selbst übertroffen. Das Ganze ist jenseits alles dessen, was ich mir je vorstellen konnte, ehe ich es hörte.» Damit ist eigentlich alles gesagt. Mit Jonathan Cohen, dem Gründer und künstlerischen Leiter des britischen Ensembles für Alte Musik Arcangelo, übernimmt ein ausgewiesener Spezialist für englische Barockmusik die Leitung, und er wird zweifellos etwas vom einzigartigen Flair der Dubliner Uraufführung in diese Luzerner Aufführung einbringen.

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Kolmar
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