Othmar Schoeck (1886 – 1957)
Streichquartett Nr. 2 C-Dur op.37 (1923)

Béla Bartók (1881 – 1945)
Streichquartett Nr. 6 D-Dur Sz 114 (1939)

Im Verlauf des Frühjahrs und Sommers 1923 notierte Schoeck vier Sätze einer Suite für Streichquartett. Anfang September fügte er noch einen fünften Satz bei, ein Lento, das erste Anzeichen einer neuen Richtung im kompositorischen Schaffen Schoecks anzeigt: ein Aufbruch in die Moderne. Béla Bertóks Streichquartett Nr. 6 entstand 1939 im Berner Oberland und in Budapest. Mit ihm eröffnete der Komponist die Reihe seiner Späten Werke. Der resignative Ton in diesem Quartett macht es zu einem Werk des Abschieds – es sind leise, melancholische Klänge, mit denen Bartók der Alten Welt Adieu sagt.

«La mémoire suisse» zeitigt eine ungeahnte Fülle von hochqualitativen Werken, emotionalen Höhe- und Tiefpunkten, Echokammern und Eigenartigkeiten, die alle in gewisser Weise ihre Entstehung dem kleinen, privilegierten Landstrich verdanken, in dem wir leben dürfen.

Preise
Alle Karten CHF 25
Schüler/Innen / Studierende CHF 10
Mitglieder / Freunde (Andante, Allegro) CHF 20
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