Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 B-Dur op. 83
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 73

Zweimal die zwei – und nur wenige Jahre trennen diese beiden beliebten Werke. Erste Gedanken zum zweiten Klavierkonzert notierte sich Johannes Brahms 1878, zum Abschluss brachte er es drei Jahre später. Lange Zeit galt es unter Pianisten als das überhaupt schwierigste aller Klavierkonzerte. Vor allem in den Ecksätzen weist es grosssinfonische Dimensionen auf; der langsame, durch ein elegisches Solo-Cello gekrönte Satz ist im Gegensatz dazu von exquisiter kammermusikalischer Intimität. Spätestens seit Nicholas Angelich vor gut 15 Jahren seine erste Brahms-CD vorlegte und kontinuierlich weitere Aufnahmen folgern liess, gilt er als Meister in Sachen Brahms. Unter den vier Brahms-Sinfonien ist die zweite wohl am leichtesten zugänglich: Nichts von norddeutscher, tiefschürfender Grübelei, sondern viel lichtstrahlende Helle und ebenso viel elegische Melodik. Für Brahms möglicherweise fast zu viel des Guten, sodass er warnend meinte: «Die neue Sinfonie ist so melancholisch, dass Sie es nicht aushalten.» Die Musikgeschichte hat es längst bewiesen: Wir halten es nur zu gerne aus.


Nachtkonzert Teil 1
Im Anschluss an das Konzert aber nicht vor 21.45 Uhr findet ein Nachtkonzert mit Suzanne Z’Graggen, Orgel statt.

Nachtkonzert Teil 2
Donnerstag, 10. Februar, 21.45 Uhr

Flügel-Führung «4 x 88»
Begleitende Führung im Orchesterhaus

Die Aufführungen und CD-Aufnahmen der Brahms Sinfonien werden von Dr. Dolf und Maria Stockhausen unterstützt.

Dieses Programm wird durch den Michael und Emmy Lou Pieper Fonds gefördert.

Preise
Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 3 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25
Saalplan (PDF)

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