Franz Liszt (1811 – 1886)
«Totentanz», Paraphrase über «Dies irae» für Klavier und Orchester

Bedřich Smetana (1824 – 1884)
«Mein Vaterland» («Má vlast»), Zyklus sinfonischer Dichtungen

«Mein Vaterland» ist sozusagen die heimliche Nationalhymne Böhmens. Mit diesem Zyklus von sechs sinfonischen Dichtungen etablierte Smetana in der musikalischen Klassik als erster einen eigenständigen tschechisch-böhmischen Nationalstil, und das zu einer Zeit, als solche «folkloristischen» Klänge im übrigen Westeuropa eher als zweitrangig beargwöhnt wurden. Doch dem unvergleichlichen Siegeslauf dieses genialen Zyklus rund um die Welt vermochte das nichts anzuhaben. Im Gegenteil, einzelne Teile daraus wie «Aus Böhmens Hain und Flur» und vor allem «Die Moldau» zählen seit ihrer Uraufführung zu den Top-Favoriten in der Gunst des Publikums. Interessanterweise wandelte Smetana mit diesen sinfonischen Dichtungen zumindest formal auf den Spuren von Franz Liszt: Er gilt als Erfinder dieser «erzählenden », illustrativen Gattung. Auch sein «Totentanz» gehört in diesen Kontext: In einer Programmnotiz zur russischen Erstaufführung heisst es nämlich, Liszt habe in diesem Werk «die verschiedenen Umstände, unter denen der Tod seine Opfer ereilt», darstellen wollen. Ein düsteres Thema also und ein düsteres Werk – und ungemein schwierig zu spielen.

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