Alexander Skrjabin (1871 – 1915)
Rêverie op. 24

Béla Bartók (1881 – 1945)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1

Sergej Rachmaninoff (1873 – 1943)
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 44

Eine schwärmerische Liebe war es, aber letztlich nicht von Dauer: 1906 lernte Bartók die damals 18-jährige ungarischen Geigerin Stefi Geyer kennen, verliebte sich in sie und reiste ihr im Sommer 1907 sogar in die Sommerfrische nach, wo er ein Violinkonzert für die Angebetete begann. Just, als er es im Februar 1908 vollendet hatte, brach sie ihre Beziehung zu Bartók ab. Sie hat das Werk auch nie gespielt, sondern hielt es unter Verschluss; die Uraufführung fand erst 1958, zwei Jahre nach ihrem Tod, in Basel statt. Auch Rachmaninoffs dritte Sinfonie ist mit der Schweiz verbunden: Sie entstand in den Sommermonaten der Jahre 1935 und 1936 in Rachmaninoffs Villa «Senar» in Hertenstein am Vierwaldstättersee. Fast drei Jahrzehnte liegen zwischen der zweiten und dritten Sinfonie, dennoch ist auch die dritte eine typisch «russische» Sinfonie und zweifellos Rachmaninoffs subtilste Orchesterpartitur – das Werk eines Exilanten wider Willen. Noch einmal beschwört er seine verlorene Heimat – ein Russland allerdings, das es seit 1918 nicht mehr gab und dem diese Sinfonie ein letztes tönendes Denkmal zu setzen hoffte. 1895 kam Alexander Skrjabin erstmals in die Schweiz – ebenfalls an den Vierwaldstättersee. Er logierte in Vitznau und war offenbar in bester Kompositionslaune: Mehrere Klavierwerke entstanden dort, vielleicht auch erste Skizzen zu seiner Rêverie.

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