Camille Saint-Saëns (1835 – 1921)
Ouvertüre zur Tragödie «Andromaque» von Jean Racine

William Walton (1902 – 1983)
Konzert für Viola und Orchester

Pablo de Sarasate (1844 – 1908)
«Zigeunerweisen» op. 20 für Violine und Orchester

Giovanni Sollima (* 1962)
L.B. Files per Violoncello, orchestra d’archi ed electronics

Während eines Aufenthalts in London erhielt Saint-Saëns von der legendären Schauspielerin Sarah Bernhardt den Auftrag, eine Bühnenmusik zu Racines Tragödie «Andromaque» zu komponieren, die sie demnächst auf die Bühne zu bringen gedachte. Die Premiere mit der Musik von Saint-Saëns fand schliesslich im Februar 1903 am Théâtre Sarah Bernhardt in Paris statt. Mit seinem Bratschenkonzert eröffnete Walton 1928 diesem damals noch arg unterschätzten Instrument völlig neue Klang- und Ausdruckswelten. Und das derart erfolgreich, dass selbst Meistergeiger wie Yehudi Menuhin oder Maxim Vengerov ihre kostbaren Instrumente für einmal nur zu gerne mit der Bratsche vertauschten. Solist der Uraufführung war übrigens Paul Hindemith. Wer sich an Pablo de Sarasates «Zigeunerweisen» wagt, muss absolut schwindelfrei sein. Ein hochvirtuoses Paradestück, das vom Interpreten alles verlangt, was herkömmlicherweise auf der Geige möglich ist: rasende Skalen, ingerflinke Staccato- Kaskaden, Pizzicati mit der linken Hand sowie spezielle Flageolett-Effekte. Denn Don Pablo, wie man Sarasate nannte, war als Violinvirtuose absolut eine Klasse für sich, zu vergleichen nur mit dem legendären Paganini.

Mit freundlicher Unterstützung durch die Strebi Stiftung.

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Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 3 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25
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