Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)
Ouvertüre zu „Coriolan“ op. 62

Max Bruch (1838 – 1920)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26

Robert Schumann (1810 – 1856)
Sinfonie Nr. 4 in d-Moll op. 120

Fällt der Name Max Bruch, so denkt man automatisch an sein g-Moll-Violinkonzert: Romantik pur. Beim Publikum ist es ebenso beliebt wie bei den grossen Geigenvirtuosen, und das seit den ersten Tagen, sodass sich Bruch bald einmal entnervt fragte, warum immer nur dieses Konzert gespielt werde und nicht andere Werke von ihm. Bei Schumanns vierter Sinfonie stellte sich ein solcher Erfolg nur zögerlich ein – vielleicht, weil das Werk, das alle vier Sätze miteinander verbindet, für damalige Ohren zu ungewohnt war. Also überarbeitete Schumann das Werk, und in dieser neuen Erfassung wurde es ein Grosserfolg – ein Höhepunkt romantischer Sinfonik. Beethovens «Coriolan»-Ouvertüre führt ins römische Altertum zurück. Ein historisch romantisierender Stoff, perfekt für ein filmisches Breitleinwand-Epos. Und irgendwie scheint man das der heldischen Musik Beethovens auch anzuhören.

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Diese Aufführung findet als Ersatz für die abgesagten Konzerte vom 3. und 4. März 2021 statt. Der Live-Stream ist öffentlich zugänglich und kostenlos.
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