Johannes Brahms (1833 – 1897)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 15

«Surprise für James Gaffigan»

Robert Schumann (1810 – 1856)
Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120

Robert Schumann war es einst, der den jungen Brahms – damals 20 Jahre alt – entdeckt hatte und ihn in der damals tonangebenden «Neuen Zeitschrift für Musik» mit glühenden Worten begrüsste: «Ich dachte, es würde und müsse einmal plötzlich Einer erscheinen, der den höchsten Ausdruck der Zeit in idealer Weise auszusprechen berufen wäre ... Und er ist gekommen. Er heisst Johannes Brahms ... Das ist ein Berufener.» Nicht, dass ihm das Komponieren gleichsam in den Schoss gefallen wäre. Am ersten Klavierkonzert – verfolgt man den Entstehungsprozess bis zu den ersten Skizzen zurück – arbeitete er fast 20 Jahre lang. Und erst ein Schockerlebnis verhalf dem Werk zu definitiver Gestalt: der selbstzerstörerische Sprung Schumanns in den Rhein 1854 und anschliessend dessen Einlieferung in eine Nervenheilanstalt, wo er zwei Jahre später starb. Die Verzweiflung, die Brahms erfasste, durchzieht den ganzen ersten Satz seines d-Moll-Klavierkonzerts. Ruhe fand er erst im langsamen Satz, über den er «Benedictus, qui venit in nomini Domini» schrieb ‒ eine innige, private Hommage an den grenzenlos verehrten Schumann.

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