Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Sinfonia Concertante für Violoncello und Orchester op. 125

Pjotr Tschaikowsky (1840 – 1893)
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 «Pathétique»

Im Gefolge der kommunistischen Revolution verliess Prokofjew – übrigens mit offizieller Genehmigung des Kulturministeriums – die Sowjetunion und übersiedelte in den Westen. Vielen Russen galt er seitdem als «Faschist», und trotzdem kehrte er 1936 wieder zurück, um hier für eine «grosse Zeit» entsprechend «grosse Musik» zu komponieren. Allerdings werden in seinem Spätwerk, und dazu gehört die umfangreiche Sinfonia Concertante, gleichsam dissonante Zweifel an jener «grossen Zeit» hörbar. Mstislaw Rostropowitsch hob das ihm gewidmete, sehr eigenwillige Werk am 18. Februar 1952, ein Jahr vor Prokofjews Tod, aus der Taufe – am Dirigentenpult stand, zum ersten und einzigen Mal, der russische Meisterpianist Sviatoslav Richter. Tschaikowsky hingegen war es nicht mehr vergönnt, den immensen Erfolg seiner letzten Sinfonie zu erleben – drei Tage vor der St. Petersburger Uraufführung am 28. Oktober 1893 verstarb er. Der Erfolg ist dem Werk treu geblieben, und das rund um die Welt: ein singuläres Meisterwerk russisch-romantischer Sinfonik aus der alten Zarenzeit.

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