Joseph Haydn (1732 – 1809)
Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob.I:88

Franz Liszt (1811 – 1886)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 A-Dur

Béla Bartók (1881 – 1945)
Divertimento für Streichorchester Sz. 113

Zoltán Kodály (1882 – 1967)
Variationen über ein ungarisches Volkslied «Der Pfau»

29 Jahre lang war Joseph Haydn in Ungarn fürstlicher Hofkapellmeister bei den Esterházy. Es war für Haydn die wohl fruchtbarste Epoche in seinem Leben – Jahre, in denen er die Gattung der Sinfonie zu klassischer Vollendung führte. Auch Franz Liszt war Ungarn in vielfältiger Weise innig verbunden. Als Komponist beherrschte er das ungarische Idiom wie damals wohl kaum ein anderer. Davon zeugen nicht zuletzt seine populären «Ungarischen Rhapsodien». Und heute trägt sogar der hauptstädtische Flughafen in Budapest den Namen Liszt Ferenc. Bartók und Kodály waren hingegen «waschechte» Ungarn. Nicht nur erhielten sie ihre musikalische Ausbildung an der Musikakademie in Budapest, sondern sie betrieben beide – und oft sogar gemeinsam – musikalische Feldforschung, indem sie traditionelle Volkslieder aus der bäuerlichen Folklore sammelten. Kodály schloss sein Studium sogar mit einer Doktorarbeit über den Strophenbau des ungarischen Volkslieds ab. Seine «Pfauen»-Variationen basieren auf einem der ältesten ungarischen Volksmelodien.

Das Konzert vom 13. November 2019 wird von Radio SRF 2 Kultur aufgezeichnet.

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