Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester: 13. Mai 2005

Geboren in Grenoble, startete Emmanuel Krivine seine Karriere als Violinist. Im Alter von 16 Jahren wurde er mit dem Premier Prix des Paris Conservatoire ausgezeichnet und studierte bei Henryk Szeryng und Yehudi Menuhin. Sein Treffen mit Karl Böhm 1965 gab den Ausschlag, dass er sich auf das Dirigieren konzentrierte.

Heute zählt Emmanuel Krivine weltweit zu den herausragenden Dirigenten. Ab der Saison 2017/18 ist er musikalischer Leiter des Orchestre National de France.

Er hatte zahlreiche wichtige Positionen in seinem Heimatland Frankreich inne und gilt als einer der führenden französischen Musiker. 2004 gründete er das Ensemble La Chambre Philharmonique in Paris, das auf historischen Instrumenten spielt.

Emmanuel Krivine dirigierte führende Orchester, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, das London Philharmonic, das Gewandhausorchester Leipzig, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Chamber Orchestra of Europe, das Cleveland Orchestra und Los Angeles Philharmonic. Krivine war musikalischer Leiter des Orchestre Philharmonique du Luxembourg und ist seit 2015 erster Gastdirigent des Scottish Chamber Orchestra.

Mit dem La Chambre Philharmonique veröffentlichte er zahlreiche preisgekrönte Aufnahmen, zuletzt die Aufnahme aller Beethoven Sinfonien.