Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester: 5. Dezember 2018

Seit Jahrzehnten gehört die in Tiflis geborene Russin Elisabeth Leonskaja zu den gefeierten Pianistinnen unserer Zeit.

Ihre musikalische Entwicklung wurde entscheidend von ihrer Zusammenarbeit und Freunschaft mit Swjatoslaw Richter geprägt, die bis zu seinem Tod anhielt. 1978 verliess sie die Sowjetunion, um Wahlwienerin zu werden.

Elisabeth Leonskaja trat als Solistin mit fast allen erstklassigen Orchestern der Welt auf, und sie ist ein gern gesehener und regelmässiger Gast in den Klavierreihen der grossen musikalischen Zentren wie Paris, Berlin, Madrid, Barcelona, London, und Tokio. Bei aller solistischen Tätigkeit behält die Kammermusik einen grossen Platz in ihrem Schaffen.

Ihre Solo-CD «PARIS», erschienen bei eaSonus, wurde als Solo-Einspielung des Jahres 2014 von der ICMA-Jury ausgewählt. Eine Aufnahme der späten Klaviersonaten von Schubert ist ebenso bei eaSonus 2016 erschienen. Die frühen Klaviersonaten werden im Herbst 2018 erscheinen. 2017 erschien eine sehr persönliche Aufnahme «Saudade».

In ihrer zweiten Heimat, der Republik Österreich, ist Elisabeth Leonskaja Ehrenmitglied des Wiener Konzerthauses. Im Jahre 2006 wurde ihr das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse für besondere Verdienste um die Kultur des Landes verliehen. In Georgien ist sie 2015 zur Priesterin der Kunst ernannt worden, die höchste Auszeichnung für einen Künstler.