Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester: 27. Oktober 2018

Julian Prégardien pflegt eine rege internationale Konzerttätigkeit. Einen besonderen Schwerpunkt legt er auf Liederabende und Kammermusikprojekte.

Grosses Aufsehen erregte vor allem Julian Prégardiens Interpretation der Partie des Hylas in Berlioz Les Troyens unter Leitung von Kent Nagano anlässlich der Saisoneröffnung 2015/16 der Hamburgischen Staatsoper. Ausserdem war er in einer Inszenierung von Schuberts Winterreise in der «komponierten Interpretation» Hans Zenders am Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg zu erleben. Im Laufe der Opernsaison 2016/17 war Julian Prégardien als Tamino in einer Neuproduktion von Mozarts Zauberflöte an der Opéra de Dijon unter Leitung von Christophe Rousset zu hören. Als Oberon in Carl Maria von Webers gleichnamiger Oper feierte der junge lyrische Tenor im Juli 2017 sein Debut an der Bayerischen Staatsoper München.

Konzertauftritte umfassen Bachs Matthäus-Passion mit Kent Nagano und dem Orchestre symphonique de Montréal und auf Tournee mit dem RIAS Kammerchor und der Akademie für Alte Musik unter Leitung von René Jacobs, Bachs h-Moll-Messe mit dem Windsbacher Knabenchor, das Weihnachtsoratorium mit dem Dresdner Kreuzchor, sowie Haydns Nelson-Messe mit dem dänischen SymfoniOrkestret unter Leitung von Andras Schiff.

Seine musikalische Ausbildung erhielt der 1984 in Frankfurt geborene Sänger bei der Limburger Dommusik und an der Musikhochschule Freiburg. Seit dem Sommersemester 2013 hat Julian Prégardien einen Lehrauftrag an der Hochschule für Musik und Theater München. Im Jahr 2016 gab er außerdem erste Meisterklassen.