Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester: 31. März 2021

Die in Bratislava (Slowakei) geborene Sopranistin erhielt bereits im Alter von fünf Jahren Violinunterricht. Nach dem Abitur studierte sie dann am Konservatorium von Bratislava Gesang und besuchte verschiedene Meisterklassen, u. a. bei der rumänischen Sopranistin Ileana Cotrubas. Heute ist sie sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertfach international gefragt und arbeitet mit vielen renommierten Dirigenten und Orchestern zusammen.

Seit ihrem kurzfristigen Einspringen als Ilia (Idomeneo) am Théatre de la Monnaie in Brüssel 2010 kehrte sie regelmäßig an das Haus zurück, als Violetta Valéry (La traviata), Sandrina (La finta giardiniera), Servilia (Titus), Gilda (Rigoletto) und zuletzt im Frühjahr 2016 als Ismene (Mitridate). Auch dem Aalto-Theater in Essen ist sie seit ihrem großen Erfolg als Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) sehr verbunden. Neben zahlreichen Auftritten am Nationaltheater Prag konnte man die Sopranistin bisher auch auf den Bühnen des Teatro Colón Buenos Aires, des Théâtre du Châtelet Paris, der Opéra de Monte Carlo, der Oper Frankfurt, des Theaters an der Wien und im Megaron in Athen erleben. Zu ihrem Repertoire gehören u. a. die Partien der Lucia (Lucia di Lammermoor), Adina (L’elisir d’amore), Elettra (Idomeneo), Giulietta (I Capuleti e i Montecchi), Donna Anna (Don Giovanni) oder Adele (Die Fledermaus). In der Spielzeit 2016/17 gab sie als Konstanze in einer Neuproduktion von Mozarts Die Entführung aus dem Serail ihr Debut an der Semperoper Dresden.

Als Konzert- und Oratoriensängerin konnte sich Simona Šaturová ebenfalls international profilieren. So ist sie regelmäßig bei Orchestern wie den Bamberger Symphonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem Rundfunkorchester Berlin, dem Danish National Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem mozarteumorchester Salzburg oder dem Pittsburgh Symphony Orchestra zu Gast.

CD-Aufnahmen liegen bei den Labels Supraphon, hänssler classic, Classico sowie beim Carus Verlag und bei Sony/BMG vor. Unter dem Titel Haydn Arias erschien im Juni 2009 ihre erste Solo-Aufnahme mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Alessandro De Marchi bei ORFEO. Diese erhielt im November 2009 vom Gramophone Magazine die Auszeichnung Editor’s Choice. Im November 2014 erschien ihre Solo-CD Decade mit virtuosen Arien von W. A. Mozart und J. Mysliveček und im Sommer 2016 ihre neueste Aufnahme von Martinus Oper Ariane.

2007 wurde die Künstlerin im Rahmen des Schleswig-Holstein Musik Festivals mit dem Förderpreis der Walter und Charlotte Hamel-Stiftung ausgezeichnet.