Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester: 10. Januar 2020

Mit ihren anmutigen, vielseitigen und zeitlosen Interpretationen hat sich Yeol Eum Son weltweit einen Namen gemacht. Sie wird gefeiert für ihr vielschichtiges Konzertrepertoire, welches von Bach und Mozart bis hin zu Shchedrin und Gershwin reicht.

Yeol Eum Son stand bereits mit dem Gürzenich-Orchester Köln, dem Konzerthausorchester Berlin und dem Bergen Philharmonic auf der Bühne, und gab Debüts mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France unter Mikko Franck sowie dem Mariinsky Theatre Orchestra unter Waleri Gergijew. Während der Spielzeit 2018/19 debütierte sie unter anderem beim Grafenegg Festival mit dem Tonkünstler-Orchester sowie bei der Dresdner Philharmonie, zusammen mit Dmitri Kitajenko.

Yeol Eum Son ist als Solistin und Kammermusikern ein weltweit gern gesehener Gast. Vor nicht allzu langer Zeit erschien ihr Album Modern Times mit Solostücken für Klavier von Berg, Prokofjew, Strawinsky und Ravel, komponiert zwischen 1910 und 1920, sowie eine CD mit Werken von Schumann und Brahms, aufgenommen in Zusammenarbeit mit der Violinistin Clara-Jumi Kang.

Son wurde 2018 zur künstlerischen Leiterin des PyeongChang Music Festival & School in ihrem Heimatland Korea ernannt, und ist dort sowohl für das Sommer- als auch das Winterfestival verantwortlich, welche in den kürzlich erbauten Olympiastätten von Pyeongchang stattfinden. Sie ist Ehrenbotschafterin des Seoul Arts Centre und ihrer Heimatstadt Wonju. Die Pianistin gewann den Zweiten Preis beim Tschaikowski-Wettbewerb 2011 und beim Van Cliburn International Piano Competition 2009. Son hat einen Abschluss der Korean National University of Arts und studierte unter Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover, wo sie auch heute noch lebt.