Franz Schubert (1797 – 1828)
Klaviersonate c-Moll D 958
Klaviersonate A-Dur D 959

Schubert auf dem Pilatus – wahrlich ein musikalisches Gipfeltreffen der besonderen Art. An drei Wochenenden finden insgesamt sechs exquisite Konzerte auf dem imposanten Luzerner Hausberg statt. Am Samstag jeweils ein Nachtkonzert, am Sonntag eine Kammermusikmatinee. Und immer geht es dabei um Schubert.

Im Zentrum stehen dieses Jahr die letzten Werke von Franz Schubert (1797– 1828).
Es sind Legenden des Klassikrepertoires, die letzten Werke von Franz Schubert. Gerade 31 Jahre alt wurde der Wiener und hat in dieser kurzen Zeit ein Œuvre geschaffen, das fast 1000 Werknummern umfasst. Vor allem in den letzten fünf Jahren seines kurzen Lebens entstanden Gipfelwerke, wie sie nicht besser passen könnten für die drei Mal zwei Konzerte in der Gebirgslandschaft des Pilatus; Meilensteine des Repertoires auf den Gebieten der Klaviersonate, des Klaviertrios und des Streichquartetts. Die letzten drei Klaviersonaten und die ebenfalls im letzten Lebensjahr Schuberts entstandene f-Moll-Fantasie für vier Hände teilen sich der Schweizer Oliver Schnyder und der junge Italiener Gabriele Leporatti. «Wie eine zürnende Himmelserscheinung» sei Schuberts Es-Dur-Trio «über das damalige Musiktreiben» hinweggefegt, schrieb Schumann, nicht minder aussergewöhnlich ist das kurz zuvor entstandene erste Klaviertrio, das umrahmt wird von den beiden grossen Sonaten für Violine respektive Cello («Grand Duo» und «Arpeggione»). Die letzten drei Streichquartette, darunter das berühmteste, «Der Tod und das Mädchen», bringt das Hagen Quartett mit auf den Gipfel und stellt diesen drei ein ganz anderes zur Seite, ebenfalls von einem Frühverstorbenen: «Fünf Sätze für Streichquartett» von Anton Webern. Komponiert wurden sie 1909, kein letztes Werk also, sondern ein Durchbruch, ein Akt der Befreiung von den Traditionen, die Abkehr von der tonalen Musik einerseits, andererseits das Abstreifen aller formalen Zwänge, das bei Webern zu einer extremen Verknappung der Mittel führt: Kein Ton zu viel, aber jeder aufgeladen mit Bedeutung, Farbe und Inhalt.

Unsere Kombi-Angebote:

Verlängern Sie sich den Konzertgenuss und gönnen Sie sich eines unserer Kombi-Angebote. Lassen Sie sich vor dem Nachtkonzert oder der Konzert-Matinee im einzigartigen Ambiente des Restaurants Queen Victoria kulinarisch verwöhnen. Oder aber verbringen Sie gleich auch eine Nacht in luftiger Höhe.

Kombi-Angebot «Nachtschwärmer» | CHF 151
Nachtkonzert inklusive Abendessen (4-Gang Menü*) und Berg-/Talfahrt

Kombi-Angebot «Rundumpaket Standard» | CHF 260
Nachtkonzert und Konzert-Matinee inklusive Übernachtung «Standard» im Hotel Bellevue, Abendessen (4-Gang Menü*), reichhaltigem Frühstücksbuffet und Berg-/Talfahrt

Kombi-Angebot «Rundumpaket Premium» | CHF 300
Nachtkonzert und Konzert-Matinee inklusive Übernachtung «Premium» im Hotel Pilatus-Kulm, Abendessen (4-Gang Menü*), reichhaltigem Frühstücksbuffet und Berg-/Talfahrt

Sollten Sie spezielle Wünsche haben oder sich eine andere Angebots-Kombination zusammenstellen wollen, dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf. Die Bezahlung aller Angebote erfolgt nach Ihrer Bestellung gegen Rechnung.

*4-Gang Menü mit Mineralwasser (andere Getränke nicht inbegriffen)

Am folgenden Morgen, 29. Oktober 2017, findet eine Matinee der Reihe «Gipfelwerke auf dem Pilatus» statt.

Für die Besucher des Nachtkonzerts wird eine Extrafahrt mit der Zahnradbahn durchgeführt. Zuganschluss von Alpnachstad nach Bahnhof Luzern ist gewährleistet. Bei der Talstation hat es genügend Parkplätze.

Preise
Alle Karten CHF 45
Schüler / Studierende CHF 10
Mitglieder/Freunde CHF 35

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