Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Sonate für Violine solo g-Moll BWV 1001

Franz Schubert (1797 – 1828)
Streichquintett C-Dur D 956

Es ist ein Monument der Kammermusik, das sinfonisch angelegte Streichquintett, das Schubert zwei Monate vor seinem Tod vollendete. Die unübliche Besetzung mit zwei Celli gibt ihm geheimnisvoll-dunkle Klangfarben. Starke emotionale Gegensätze prägen diese Achterbahnfahrt der Gefühle voller dramatischer Akzente und immer wieder weit ausschwingendem Gesang in typisch Schubert’schen Sehnsuchtsmelodien, beschwingt und zerbrechlich gleichermassen. Hypnotisch dehnt sich das Adagio, und doch findet sich hier, wie immer beim späten Schubert, auch Heiterkeit, wie umgekehrt die Fröhlichkeit nie ungebrochen, sondern immer von leisen Schatten umdüstert ist. «Ein tönendes Mysterium» nennt Joachim Kaiser das Werk, «eines, das rätselhaft ist und vollendet». Definitiv Musik für die einsame Insel!

Zu diesem Konzert bieten wir ein besonderes Angebot für demenzkranke Menschen an.

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung, der Geert und Lore Blanken-SchlemperStiftung und der Maria und Walter Strebi-Erni Stiftung unterstützt.

Preise
Alle Karten CHF 30

Freie Platzwahl

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