Bohuslav Martinů (1890 – 1959)
Variationen über ein Thema von Rossini für Violoncello und Klavier

Franz Schubert (1798 – 1828)
Sonate für Arpeggione (Violoncello) und Klavier a-Moll D 821

Johannes Brahms (1833 – 1897)
Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8

Es war im Kriegsjahr 1942 – und im amerikanischen Exil –, als Bohuslav Martinů seine Rossini-Variationen komponierte. Ausgangspunkt bildete die berühmte «Preghiera» aus Rossinis Oper «Mosè in Egitto» von 1818. Sein hochvirtuoses Stück widmete Martinů dem ebenfalls in die USA emigrierten Meistercellisten Gregor Piatigorsky. Schuberts Arpeggione-Sonate, entstanden 1824, ist ein ganz besonderes Dokument aus längst vergangenen Zeiten – nämlich ein Dokument jener nur kurzen Zeitspanne, in der das Streichinstrument Arpeggione überhaupt eine Rolle spielte. Denn kurz nach seinem Aufkommen verschwand es wieder in der Versenkung, und nur in Schuberts grandioser Sonate, die heutzutage allerdings meistens auf einem Cello gespielt wird, bleibt es bis heute lebendig. Brahmsʼ frühes Klaviertrio, das er in reiferen Jahren gründlich überarbeitet hat, kündigt sozusagen ebenfalls von zwei Welten: von einer jugendlich unbeschwerten, wo die kompositorischen Einfälle nur so sprudelten, und von einer späteren, reifen Phase, die vor allem von einem vollendeten Formbewusstsein zeugt.

Kombi-Angebot:
Für Unternehmen oder Gruppen ab 2 Personen
Preis: CHF 75/Person (Konzertticket, Lunch und Mineralwasser/Kaffee inbegriffen!)

Die Lunchkonzerte werden freundlicherweise von der Arthur Waser Stiftung, der Geert und Lore Blanken-Schlemper-Stiftung sowie der Strebi Stiftung unterstützt.