Lisa Batiashvili
Debut beim Luzerner Sinfonieorchester am 20. Mai 2026
Die georgisch-stämmige deutsche Violinistin Lisa Batiashvili wird vom Publikum wie von ihren Kolleginnen und Kollegen für ihre Virtuosität gerühmt. Die vielfach ausgezeichnete Musikerin hat enge und beständige Beziehungen zu den weltbesten Orchestern, Dirigentinnen und Dirigenten sowie Solistinnen und Solisten aufgebaut. 2021 erfüllte sich Lisa Batiashvili ihren Lebenstraum mit der Gründung der Lisa Batiashvili Foundation, in der sie sich für die Unterstützung junger, hochtalentierter georgischer Musikerinnen und Musiker engagiert.
Gleich zum Saisonauftakt 2025/26 ist sie mit den Münchner Philharmonikern und Lahav Shani auf Tournee. Danach setzt sie ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Yannick Nézet-Séguin in Montreal und Philadelphia fort. 2026 beginnt mit einer Tour mit dem Oslo Philharmonic Orchestra unter Klaus Mäkelä. Darüber hinaus freut sie sich auf Projekte mit der Filarmonica della Scala, der Kammerakademie Potsdam, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, der Swedish Radio Symphony, dem Philharmonia Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra – und auf ihr Herzensprojekt «City Lights» mit dem Luzerner Sinfonieorchester.
Kammermusikalisch wird sie auf umfangreichen Tourneen im Klaviertrio mit Jean-Yves Thibaudet und Gautier Capuçon sowie im Duo mit Giorgi Gigashvili zu erleben sein.
Bei der Deutschen Grammophon veröffentlichte Lisa Batiashvili zuletzt gemeinsam mit Yannick Nézet-Séguin und dem Philadelphia Orchestra das Album «Secret Love Letters», das im August 2022 erschien.
Ihr Album «City Lights» präsentiert sich als musikalische Reise durch die Welt, ausgehend von den elf Städten, die in Batiashvilis Leben besondere persönliche oder musikalische Bedeutung haben, mit Musik von Bach bis Morricone, von Dvořák bis Charlie Chaplin. Eine zwölfte Stadt wurde 2022 mit der Veröffentlichung ihrer Single «Desafinado» hinzugefügt, die Rio de Janeiro feiert. Beim international renommierten «Concert de Paris» am Tag der Bastille in Paris im Jahr 2020 spielte sie den Titeltrack «City Memories», der in der ganzen Welt ausgestrahlt wurde.
Ihre beeindruckende Diskografie umfasst auch «Visions of Prokofiev» mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin, das mit dem Opus Klassik Award 2018 ausgezeichnet und für die Gramophone Awards 2018 nominiert wurde. Frühere Aufnahmen umfassen unter anderem die Einspielung der Violinkonzerte von Tschaikowsky und Sibelius mit der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim, von Brahms mit der Staatskapelle Dresden und Christian Thielemann und Schostakowitschs 1. Violinkonzert mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Esa-Pekka Salonen.
Als DVD erschienen ihre Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Yannick Nézet-Séguin und Bartóks Violinkonzert Nr. 1 sowie Brahms’ Konzert für Violine und Cello, interpretiert mit Gautier Capuçon und der Sächsischen Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann.
Lisa Batiashvili wurden der MIDEM Classical Award, der «Choc de l’année», der Accademia Musicale Chigiana International Prize, der Schleswig-Holstein Musik Festival Leonard Bernstein Award und der Beethoven-Ring Bonn verliehen. Die Violinistin wurde 2015 von «Musical America» zur Instrumentalistin des Jahres ernannt, als «Gramophone’s Artist of the Year 2017» nominiert und erhielt 2018 die Ehrendoktorwürde der Sibelius-Akademie der University of Arts in Helsinki.
Von 2019 bis 2022 war sie Künstlerische Leiterin der Audi Sommerkonzerte Ingolstadt. 2025 wurde sie mit dem Kaiser-Otto-Preis der Stadt Magdeburg für ihren Einsatz gegen Krieg, für politisches Engagement und für die Förderung des europäischen Gedankens geehrt sowie mit dem «Pro Meritis Scientiae et Litterarum» des Bayerischen Staatsministeriums ausgezeichnet. Aus der Laudatio: «Sie ist Künstlerin mit Überzeugung: Mit ihrer klaren politischen Haltung insbesondere gegen den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine und ihrem Einsatz für Demokratie ist sie ein echtes Vorbild.»
Lisa Batiashvili lebt in Berlin und spielt eine Joseph-Guarneri-«del Gesù»-Violine aus dem Jahr 1739, eine grosszügige Leihgabe eines privaten Sammlers in Deutschland.