Martin Rajna

Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester am 20. November 2026

Martin Rajna zählt zu den herausragendsten jungen Dirigenten, die in den letzten Jahren aus Ungarn hervorgegangen sind. Seit 2023 ist er Chefdirigent der Ungarischen Staatsoper in Budapest. Anfang 2025 wurde er – im Alter von 29 Jahren und mit bereits beeindruckendem Werdegang – zum neuen Music Director des Luxembourg Philharmonic ernannt. Sein Vierjahresvertrag beginnt im September 2026. Im selben Jahr wurde er zudem zum Ko-Künstlerischen Leiter der Wagner-Tage im Müpa Budapest berufen. Von 2021 bis 2025 war Martin Rajna Chefdirigent des Győr Philharmonic Orchestra.

In der Saison 2025/26 gibt Rajna mehrere bedeutende europäische Debüts, darunter Gastspiele mit dem Luxembourg Philharmonic im Bozar in Brüssel sowie die musikalische Leitung von Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» und Poulencs «La voix humaine» beim Maggio Musicale in Florenz. An der Ungarischen Staatsoper Budapest dirigiert er eine Neuproduktion von «Lohengrin» sowie Aufführungen von «Turandot», «La Bohème» und «Aida». Darüber hinaus setzt er seine Zusammenarbeit mit dem Pannon Philharmonic und dem Győr Philharmonic Orchestra fort.

In den vergangenen Spielzeiten dirigierte Martin Rajna unter anderem das London Philharmonic Orchestra, das Orchester des Teatro La Fenice, die Sinfonia Varsovia, die Düsseldorfer Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, die Hofer Symphoniker, das Brandenburgische Staatsorchester, die Philharmonie Südwestfalen sowie das Slowenische Radio-Sinfonieorchester in Ljubljana. An der Ungarischen Staatsoper, der er seit 2021 verbunden ist, leitete er zuletzt Aufführungen von «Der fliegende Holländer», «Attila», «Il barbiere di Siviglia», «Macbeth», «Die Fledermaus» und «Maria Stuarda». Im Juli 2025 dirigierte er bei den Tiroler Festspielen Erl Neuproduktionen von Bartóks «Herzog Blaubarts Burg» und Poulencs «La voix humaine», beide in der Regie von Claus Guth.

Zu seinen Auszeichnungen zählen ein Stipendium für das «Forum Dirigieren» des Deutschen Musikrats (2022) sowie die Auswahl für das Dirigentenstipendium der Lucerne Festival Academy, wo Thomas Adés sein Mentor war. 2018 erhielt er den ungarischen Junior Prima Award, 2023 folgte der Talentpreis des György-Cziffra-Festivals.

Martin Rajna absolvierte sein Studium an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest bei Ádám Medveczky und András Ligeti und setzte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar bei Nicolás Pasquet und Ekhart Wycik fort. 2021 wurde er in das Mentoring-Programm der Peter Eötvös Contemporary Music Foundation aufgenommen und arbeitete dort mit Persönlichkeiten wie Péter Eötvös, György Kurtág, Fabián Panisello und Magnus Lindberg zusammen.

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