Herzlichen Dank
Patronat:
Sergej Prokofjew (1891 ‒ 1953)
Sinfonia concertante für Violoncello und Orchester op. 125 | 35 ’
Pause
Piotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 ‒ 1893)
Sinfonie Nr. 1 g-Moll op. 13 «Winterträume» | 44 ’
Eine musikalische Entdeckungsreise durch die weiten Winterlandschaften im zaristischen Russland. Eine «Sünde der lieben Jugend» nannte Tschaikowsky in reifen Jahren seinen sinfonischen Erstling von 1869. Und doch hielt er dem Werk zeitlebens die Treue: «Wenn es auch in vielfacher Hinsicht sehr unreif ist», meinte er, «so ist es doch, genau genommen, gehaltvoller und besser als viele andere, die reifer sind.» Ein Vorbild dafür fand er vor allem in den Sinfonien Mendelssohns, in der «Schottischen» und der «Italienischen», und es waren diese programmatischen Namen, die ihn in seiner Idee bestärkten, sinfonische «Winterträume» zu komponieren. – Aus Prokofjews späteren Lebensjahren in der Sowjetunion kommen ganz andere, «realistischere» Klänge: die grossflächige Sinfonia concertante. Dieses Spätwerk entstand in den Jahren 1950/52 und wurde erst kurz vor seinem Ableben vollendet. Es ist dem berühmten Cellisten Mstislav Rostropowitsch gewidmet, der bereits bei der Entstehung mit Rat und Tat dem Komponisten Hand geboten hatte und es am 18. Februar 1952 in Moskau zur erfolgreichen Uraufführung brachte.
Zaristisches Russland und sowjetischer, von Stalin geprägter Realismus: Hier treffen zwei Welten aufeinander, die scheinbar nichts mehr miteinander zu tun haben und kulturell letztlich dennoch aus denselben Quellen schöpfen.
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In einer ersten Phase ist dieses Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene U28 reserviert. U28 bedeutet: Jahrgang 1998 oder jünger. Dank der Thomas und Doris Ammann Stiftung können wir die Tickets für diese Zielgruppe kostenlos anbieten.
Wenn Sie Jahrgang 1997 oder älter sind, freuen wir uns, Sie beim Konzert am Folgetag, dem Donnerstag, 21. Mai, begrüssen zu dürfen.