Sopran

Joyce El-Khoury

Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester 26. August 2022

Biografie

Über Joyce El-Khoury’s Darstellung als Violetta bei ihrem Debüt am Royal Opera House, Covent Garden (ROH) schrieb der Independent: „Ihre pianissimi sind exquisit, ihre Koloraturen kühn, furchtlos und makellos, und die Ausdrucksstärke ihres Timbres berührt das Herz“.

Sie stellt ihr Talent für das Belcanto Repertoire mit ihrem kürzlich erschienenen Debüt-Solo-Album „Écho“ unter Maestro Carlo Rizzi und dem Hallé Orchester unter Beweis.

In der Saison 21/22 gab Joyce El-Khoury bisher ihr Debüt als Cio-Cio-San in Madame Butterfly an der Welsh National Opera in Cardiff und kehrte als Anna/Le Villi nach Toulouse mit dem Orchestre du Capitole de Toulouse zurück. In Bordeaux war sie zudem wieder für ein Galakonzert zu Gast und kehrt 2022 mit einem Konzert auch zum Al-Bustan Festival zurück. An der Opera Dallas wird sie Leila/Les Pecheurs De Perles und an der Canadian Opera in Toronto Micaela/Carmen interpretieren. Unter Riccardo Muti und dem Chicago Symphony Orchestra wird sie in konzertanten Aufführungen von Un Ballo In Maschera die Rolle der Amelia debütieren.

In den vergangenen Spielzeiten war sie als Liu/TURANDOT und Tatjana/Eugen Onegin an der Canadian Opera Company in Toronto, in der Titelrolle der IPHIGENIE EN TAURIDE an der Oper Stuttgart und Mimi/LA BOHEME an der Opera Sydney in Australien.

Im Konzert war sie als Sopran in Verdi´s Messa Da Requiem am Teatro Massimo di Palermo unter der Leitung von Riccardo Muti zu erleben.

Highlights der letzten Saisonen waren ihre umjubelten Debüts am ROH und beim Glyndebourne Festival als Violetta/La Traviata sowie Musetta/La Boheme am ROH, an der Bayerischen Staatsoper und am Teatro Real Madrid. Als Imogene/Il Pirata und Leila/Les Pecheurs de Perles war sie in Bordeaux und St. Gallen zu Gast. Als Sylvia in Donizettis noch nie gespielten Oper L’ANGE DE NISIDA war sie erneut an der ROH im Sommer 2018 in einer Kooperation mit Opera Rara. Eine weitere Welturaufführung sang sie in Weimar mit der Staatskapelle Weimar: Liszts Opernfragment SARDANAPALO. Rossinis STABAT MATER sang sie mit dem London Philharmonic Orchestra sowie dem Orchestre de Paris unter Jesús López-Cobos und machte ihre Debüts an der Opera Philadelphia als Liù/TURANDOT und als Salome in HERODIADE in Washington. Als MARIA STUARDA begeisterte sie an der Seattle Opera und in San Diego sang sie in Jake Heggies neuer Oper GREAT SCOTT als Tayana Bakst und hatte Konzerte mit Elina Garanca in Österreich und Juan Diego Flórez in Spanien. Weitere Projekte brachten sie nach Sante Fé, zu den Münchner Philharmonikern und in den Concertgebouw Amsterdam (RUSALKA).

Ms. El-Khoury’s Diskographie enthält neben den Aufnahmen von L’ANGE DE NISIDA und SARDANAPALO auch noch zwei weitere seltene Donizetti Opern (Les Martyrs und Belisario) unter der Leitung von Sir Mark Elder erschienen bei Opera Rara.

Geboren im Libanon und aufgewachsen in Kanada erhielt El-Khoury ihren Bachelor of Music an der University of Ottawa. Sie machte ihr Artist Diploma an der Academy of Vocal Arts in Philadelphia und sie ist ein Absolvent des Metropolitan Opera Lindemann Young Artist Development Program. Sie gewann außerdem mehrere Wettbewerbe wie etwa die Loren L. Zachary Competition, die Opera Index Competition, die George London Foundation sowie die Mario Lanza Vocal Competition.

Joyce El-Khoury in La Traviata an der Opéra de Saint-Étienne im Jahr 2013. © Cyrille Cauvet
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