Rudolf Buchbinder am Klavier

Klavier

Rudolf Buchbinder

Debüt beim Luzerner Sinfonieorchester: 16. Januar 2019

Erfahrung trifft sprühende Spontaneität

Seit Jahrzehnten auf den grossen Konzertbühnen der Welt zuhause, hat Rudolf Buchbinder nie aufgehört zu suchen: «Mein Credo: ‚Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.‘ (Sokrates)».

Rudolf Buchbinder zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit. Die Autorität einer mehr als 60 Jahre währenden Karriere verbindet sich in seinem Klavierspiel auf einzigartige Weise mit Esprit und Spontaneität. Tradition und Innovation, Werktreue und Freiheit, Authentizität und Weltoffenheit verschmelzen in seiner Lesart der grossen Klavierliteratur. Als massstabsetzend gilt er insbesondere als Interpret der Werke Ludwig van Beethovens. Mit der Edition BUCHBINDER:BEETHOVEN veröffentlichte die Deutsche Grammophon im Herbst 2021 im Vorfeld von Buchbinders 75. Geburtstag eine Gesamtaufnahme der 32 Klaviersonaten sowie der fünf Klavierkonzerte und setzt damit zwei herausragenden Buchbinder-Beethoven-Zyklen der jüngsten Zeit ein klingendes Denkmal.

Als erster Pianist spielte Buchbinder bei den Salzburger Festspielen 2014 sämtliche Klaviersonaten Ludwig van Beethovens innerhalb eines Festspiel-Sommers. Der Salzburger Zyklus wurde live für DVD mitgeschnitten (Unitel) und liegt nun auch auf neun CDs vor.

Der aufsehenerregende Zyklus der fünf Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens entstand in der Konzertsaison 2019/20 im Wiener Musikverein. Anlässlich seines 150-jährigen Jubiläums gab der Wiener Musikverein mit Rudolf Buchbinder einem einzelnen Pianisten die Ehre, erstmals in der Geschichte des weltberühmten Hauses alle fünf Klavierkonzerte Ludwig van Beethovens in einer eigens aufgelegten Serie aufzuführen. Buchbinders Partner waren das Gewandhausorchester Leipzig unter Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons, die Wiener Philharmoniker unter Riccardo Muti und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, die Münchner Philharmoniker und die Sächsische Staatskapelle Dresden unter ihren Chefdirigenten Mariss Jansons, Valery Gergiev und Christian Thielemann. Alle Konzerte wurden live aufgenommen.

Als Beitrag zum Beethoven-Jahr 2020 initiierte Rudolf Buchbinder in Anlehnung an die Entstehungsgeschichte von Beethovens epochalen Diabelli-Variationen op. 120 einen Zyklus neuer Diabelli-Variationen. Elf Konzerthäuser weltweit fungierten mit Unterstützung der Ernst von Siemens Musikstiftung als Auftraggeber für elf führende Komponisten der Gegenwart, darunter Lera Auerbach, Toshio Hosokawa, Tan Dun und Jörg Widmann. Das Projekt spiegelt Beethovens Werk ins 21. Jahrhundert und vergegenwärtigt auf eindrückliche Weise die Universalität von Beethovens Musik über alle Grenzen hinweg. Unter dem Titel «The Diabelli Project» erschien die Weltersteinspielung der Neuen Diabelli-Variationen in Verbindung mit einer Neu-Aufnahme von Beethovens Diabelli-Variationen bei Deutsche Grammophon. Das Doppel-Album bildete den Auftakt von Buchbinders exklusiver Partnerschaft mit dem Label.
Rudolf Buchbinder ist Ehrenmitglied der Wiener Philharmoniker, der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, der Wiener Konzerthausgesellschaft, der Wiener Symphoniker und des Israel Philharmonic Orchestra. Er ist der erste Solist, dem die Sächsische Staatskapelle Dresden die Goldene Ehrennadel verlieh.
Grössten Wert legt Buchbinder auf Quellenforschung. Seine private Notensammlung umfasst Rudolf Buchbinder zählt zu den legendären Pianisten unserer Gegenwart. Seit über 50 Jahren konzertiert er mit den renommiertesten Orchestern und Dirigenten weltweit. u.a. 39 komplette Ausgaben der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens.

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