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22
Mai

Das Orchestre de la Suisse Romande mit Mirga Gražinytė-Tyla

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Besetzung

Fr., 22. Mai 2026 | 19:30 Uhr
KKL Luzern, Konzertsaal
Preise:
  • CHF 135
  • 105
  • 75
  • 50
  • 25

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Programm

  • Frank Martin (1890-1974)

    • Les Quatre Éléments (Die vier Elemente) - Études symphoniques | 20’

  • Frédéric Chopin (1810-1849)

    • Klavierkonzert Nr. 2 in f-Moll, op. 21 | 32’

  • Pause

  • Claude Debussy (1862-1918)

    • La Mer – Drei sinfonische Skizzen für Orchester | 23’

  • Maurice Ravel (1875-1937)

    • Daphnis et Chloé - Suite Nr. 2 | 17’

Sinfoniekonzerte

Konzert-Einstimmung

Grandiose Naturimpressionen mit Stardirigentin Mirga Gražinytė-Tyla

Das Orchestre de la Suisse Romande bringt impressionistisch schillernde und virtuos glitzernde Klangwelten ins KKL Luzern. Nach Frank Martins Les Quatre Éléments und Chopins zweitem Klavierkonzert stehen mit Claude Debussys La Mer und Maurice Ravels Daphnis et Chloé zwei epochale Beispiele des französischen Impressionismus auf dem Programm.

Den internationalen Ruf des Orchesters aus Genf begründete sein Gründer Ernest Ansermet mit wegweisenden Interpretationen des französischen Repertoires. Heute verbindet das Orchestre de la Suisse Romande und das Luzerner Sinfonieorchester eine Partnerschaft, die künstlerische Exzellenz mit einer breiten regionalen Verankerung vereint. In diesem Rahmen dirigiert Mirga Gražinytė-Tyla das Orchester im KKL Luzern.

Die aus Litauen stammende Dirigentin erregte 2016 internationale Aufmerksamkeit, als sie zur Chefdirigentin des City of Birmingham Symphony Orchestra ernannt wurde und diese Position später aufgab, um ihr künstlerisches Engagement mit ihrem Familienleben in Einklang zu bringen. In Luzern widmet sie sich Werken, die von Naturszenerien inspiriert sind.

Frank Martin liess sich in Les Quatre Éléments, 1963 zum 80. Geburtstag von Ernest Ansermet komponiert, von nordischen Landschaften zu klanglichen Porträts von Erde, Wasser, Luft und Feuer inspirieren. In Chopins Klavierkonzert in f-Moll entfaltet der Pianist Georgijs Osokins virtuose Brillanz und lyrische Ausdruckskraft – und doch bleibt das Werk in den folkloristischen Rhythmen des Finales mit der ländlichen Kultur Polens verbunden.

Die Naturimpressionen in Debussys La Mer und Ravels Daphnis et Chloé steigern sich schliesslich von duftig-zarten Morgenstimmungen zu überwältigenden Klanglandschaften voller Stürme und Tänze.