Janine Jansen spielt Beethoven & Zarathustra spricht
Besetzung
- Chefdirigent
- Violine
Programm
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Ludwig van Beethoven (1770 ‒ 1827)
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Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 61 | 42 ’
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Pause
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Franz Schreker (1878 ‒ 1934)
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Vorspiel zur Oper «Die Gezeichneten» | 9 ’
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Richard Strauss (1864 ‒ 1949)
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«Also sprach Zarathustra», Sinfonische Dichtung op. 30 | 33 ’
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Konzert-Einstimmung
Philosophie und Musik: Nietzsche meets Strauss. Mensch und Übermensch sozusagen, wobei sich Nietzsche philosophisch in eine ersehnte Wirklichkeit hineinträumte und Strauss musikalisch mit durchaus bajuwarischer Vitalität und urgesundem Naturell darauf reagierte. «Zu lange hat die Musik geträumt», meinte Strauss, «jetzt wollen wir wachen. Nachtwandler waren wir, Tagwandler sollen wir werden.» Unter dieser Prämisse entstand im Jahr 1896 eines seiner grossartigsten Werke. Weltberühmt wurden vor allem die einleitenden Takte durch Stanley Kubricks Film «2001: Odyssee im Weltraum». Das muss man einmal live gehört haben. Auch Elvis Presley wusste um die Wirkung dieses Anfangs und nutzte ihn als triumphalische Einleitung zu jedem seiner späten Konzerte, von 1971 bis zum letzten im Juni 1977. In unserem Konzert erklingt sozusagen als Vorspann dazu das Vorspiel zu Franz Schrekers Oper «Die Gezeichneten», die 1918 geschrieben wurde. Das ist sozusagen endzeitliche Musik, ein letztes, äusserst klangsensibel verfeinertes Aufblühen der europäischen Romantik. Und ganz in die frühesten Anfänge dieser Romantik respektive zurück in die Wiener Klassik führt uns Janine Jansen mit Beethovens unsterblichem Violinkonzert.
Weltberühmt wurden die einleitenden Takte zu «Also sprach Zarathustra» von Richard Strauss durch Stanley Kubricks Kultfilm «2001: Odysee im Weltraum» ‒ das muss man einmal live gehört haben!
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