Herzlichen Dank dem 5* Kempinski Palace Engelberg für die vielseitige Unterstützung zur Durchführung dieses einmaligen Konzerterlebnisses.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klavierkonzert Nr. 17 in G-Dur KV 453
Pause
Domenico Cimarosa (1749-1801)
Ouvertüre zur Oper "Il matrimonio segreto"
Sergej Prokofjew (1891-1953)
Sinfonie Nr. 1 in D-Dur op. 25
(Klassische Sinfonie)
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Bereits zum vierten Mal gastiert das Luzerner Sinfonieorchester in Engelberg – eine Begegnung, die sich zur geschätzten Tradition entwickelt hat. An diesem Abend vereinen sich drei Perspektiven auf die klassische Form: Mozarts kristallklare Eleganz, Cimarosas spielerische Leichtigkeit und Prokofjews ironischer Blick zurück.
Wolfgang Amadeus Mozart schrieb sein Klavierkonzert Nr. 17 in G-Dur im Frühjahr 1784 für seine Schülerin Barbara Ployer. Das Werk entstand in einer Phase ausserordentlicher Produktivität – Mozart komponierte in jenem Jahr sechs Klavierkonzerte. Das G-Dur-Konzert verbindet virtuose Brillanz mit lyrischer Tiefe; der Kopfsatz verzichtet auf heroische Gesten zugunsten kammermusikalischer Intimität. Der langsame Satz gehört zu Mozarts bewegendsten Schöpfungen, das Finale vereint Variationskunst mit spielerischer Leichtigkeit.
Am Klavier: Ilya Shmukler, der 2024 den Concours Géza Anda in Zürich gewann und bereits beim Le Piano Symphonique zu Gast war. Der russisch-amerikanische Pianist, Finalist beim Van Cliburn Competition 2022, erregt international Aufmerksamkeit durch sein farbenreiches Spiel und seine kompromisslose Aufrichtigkeit. Über sein Verhältnis zur Interpretation sagt er: «Wirklich inspiriertes Spiel kennt keine Traditionen.» Ihm geht es darum, die Vision des Komponisten auf möglichst direkte Weise zu vermitteln – ohne Umwege, ohne Konvention.
Nach der Pause öffnet Domenico Cimarosa mit der Ouvertüre zu «Il matrimonio segreto» den Blick auf die italienische Opera buffa. Die 1792 in Wien uraufgeführte Oper wurde zum grössten Erfolg des neapolitanischen Komponisten – Kaiser Leopold II. soll die gesamte Oper nach der Premiere wiederholen lassen haben. Die Ouvertüre ist Esprit in Reinform: sprühend, geistreich, voller südlicher Lebensfreude.
Den Abschluss bildet Sergej Prokofjew mit seiner Sinfonie Nr. 1, der «Klassischen Sinfonie». Geschrieben 1917, mitten im revolutionären Russland, blickt Prokofjew augenzwinkernd auf Haydn zurück – aber mit harmonischen Schärfen und rhythmischen Überraschungen, die unverkennbar dem 20. Jahrhundert gehören. Das Werk verbindet Stilbewusstsein mit Ironie, Respekt mit Subversion. Prokofjew selbst nannte es einen Versuch, so zu schreiben, wie Haydn es getan hätte, lebte er noch – ein raffiniertes Spiel mit Zeit und Tradition.
Am Pult steht Clelia Cafiero, die neapolitanische Dirigentin, die seit ihrem gefeierten Debüt bei den Chorégies d’Orange 2023 international Beachtung findet. Erst vergangenen Sonntag, am Muttertag, stand sie mit dem Luzerner Sinfonieorchester im KKL Luzern – heute kehrt sie mit dem Orchester nach Engelberg zurück.
Verbinden Sie Ihren Konzertbesuch in Engelberg mit einer entspannten Auszeit in den Bergen.
Das Kempinski Palace Engelberg bietet Ihnen rund um das Auffahrtswochenende ein exklusives Übernachtungsangebot: Für CHF 500.00 pro Doppelzimmer in der Kategorie Premier Room geniessen Sie eine Übernachtung inklusive Frühstück sowie eine Flasche Schaumwein zur Begrüssung auf Ihrem Zimmer.
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Herzlichen Dank dem 5* Kempinski Palace Engelberg für die vielseitige Unterstützung zur Durchführung dieses einmaligen Konzerterlebnisses.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Konzert City Lights.
In einer ersten Phase ist dieses Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene U28 reserviert. U28 bedeutet: Jahrgang 1998 oder jünger. Dank der Thomas und Doris Ammann Stiftung können wir die Tickets für diese Zielgruppe kostenlos anbieten.
Wenn Sie Jahrgang 1997 oder älter sind, freuen wir uns, Sie beim Konzert am Folgetag, dem Donnerstag, 21. Mai, begrüssen zu dürfen.