LUNCHKONZERT MIT SOPHIA LIU
Besetzung
- Klavier
- CHF 30
Programm
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Charles-Valentin Alkan (1813 – 1888)
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Le Preux, op. 17 | 6’
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12 Etüden in allen Moll-Tonarten, op. 39 X Allegretto alla barbaresca | 10’
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Recueil de Chants, op. 65 VI Barcarolle | 4’
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12 Etüden in allen Moll-Tonarten, op. 39
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XII Le Festin d’Ésope. Allegretto senza licenza quantunque | 10’
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Frédéric Chopin (1810 – 1849)
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Polonaise Héroïque in As-Dur, op. 53 | 8’
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Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840 – 1893)
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Nussknacker-Suite, op. 71a, arr. Mikhail Pletnev | 17’
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Die Jahreszeiten, op. 37a | 19’
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VI Juni: Barcarole
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VIII August: Die Ernte
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IX September: Jagdlied
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XI November: Troika
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XII Dezember: Weihnachten
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Mili Balakirew (1837 – 1910)
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Islamey – Orientalische Fantasie, op. 18 | 8’
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Konzertende ca. 13:10 Uhr
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Konzert-Einstimmung
Virtuosität ist eine Voraussetzung für Künstlerkarrieren und hat doch ein Imageproblem. Künstlerbiografien beschwören gern die tiefgründige Musikalität ihrer Protagonistinnen und Protagonisten, während technische Brillanz eher als beiläufige Zugabe erscheint. Zu gross ist die Sorge, eine Musikerin oder ein Musiker könnte als blosser Fingerakrobat missverstanden werden.
Im Fall von Sophia Liu gehört die Virtuosität ausdrücklich zur künstlerischen Signatur. Die 2008 in Shanghai geborene kanadische Pianistin ist die jüngste Entdeckung dieser Festivalausgabe. Pressestimmen loben ihr Spiel als ausserordentlich klar, zart, raffiniert und fast übernatürlich flüssig. Zugleich wird die junge Pianistin für eine technische Souveränität gefeiert, mit der sie die Grenzen ihres Instruments auslotet.
Spektakulär bestätigt sie das im Lunchkonzert im Zeugheersaal des Hotel Schweizerhof Luzern mit Werken von Charles-Valentin Alkan. Als einer der radikalsten französischen Romantiker machte Alkan mit schwierigster Virtuosenliteratur Kollegen wie Chopin und Liszt Konkurrenz. In Le Preux, dem Allegretto alla barbaresca und der Barcarolle entzünden sich an rhythmischen, farbigen und gesanglichen Elementen orchestral gedachte Klangtexturen.
Der Variationenzyklus Le Festin d’Ésope ist ein pianistisches Schlemmermahl, das mit rasanten Oktaven, extremen Sprüngen, Tremolos und Doppelgriffen eine kühn vorwärtsdrängende Virtuosität verlangt. Chopins Polonaise Héroïque führt danach in romantische Klangwelten von Tschaikowskys Nussknacker-Suite und den Jahreszeiten – in Arrangements und Auswahl, die Sophia Lius Spiel auch von der zarten und raffinierten Seite zeigen.
Mit Balakirews Islamey beschliesst Sophia Liu das Programm mit einem der berüchtigtsten Virtuosenstücke des Klavierrepertoires – ein Lunchkonzert, das Leichtigkeit, Raffinement und pianistische Grenzerfahrung verbindet.
SCHWEIZERHOF LUNCHANGEBOT
Verbinden Sie Musik und Genuss: Zu den Lunchkonzerten können Sie das passende Lunch-Angebot in der Brasserie VICO im Hotel Schweizerhof Luzern gleich mitbuchen.
Wichtige Ticket-Information
Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Konzert City Lights.
In einer ersten Phase ist dieses Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene U28 reserviert. U28 bedeutet: Jahrgang 1998 oder jünger. Dank der Thomas und Doris Ammann Stiftung können wir die Tickets für diese Zielgruppe kostenlos anbieten.
Wenn Sie Jahrgang 1997 oder älter sind, freuen wir uns, Sie beim Konzert am Folgetag, dem Donnerstag, 21. Mai, begrüssen zu dürfen.