Hinweis zu Filmaufnahmen
Bei diesem Konzert werden Filmaufnahmen für die Kommunikation des Luzerner Sinfonieorchesters erstellt. Dabei können auch Übersichts- und Stimmungsaufnahmen des Publikums entstehen.
Kulinarik im KKL Luzern
Andrea Lorenzo Scartazzini (*1971)
Torso – Epitaph | 13’
I. Torso
II. Epitaph
Gustav Mahler (1860 - 1911)
Sinfonie Nr. 2 Auferstehungssinfonie in c-Moll, GMW 30
I. Allegro maestoso. Mit durchaus ernstem und feierlichem Ausdruck | 20'
Pause: ca. 25 Min.
II. Andante moderato. Sehr gemächlich. Nie eilen
III. In ruhig fliessender Bewegung
IV. «Urlicht» (aus «Des Knaben Wunderhorn»). Sehr feierlich, aber schlicht
V. Im Tempo des Scherzos. Wild herausfahrend – Langsam. Misterioso | 71'
(Konzertdauer: ca. 2 Std. 5 Min.)
Gustav Mahlers Zweite Sinfonie ist das Flaggschiff dieser Saison. Mit ihr hält Chefdirigent Michael Sanderling Kurs auf monumentale Grossbesetzungen: über 100 Musikerinnen und Musiker, Chor und zwei Solistinnen verbinden sich zu einem Grossaufgebot der Superlative – für einen rund anderthalbstündigen Weg vom feierlichen Trauermarsch bis zum überwältigenden Auferstehungsfinale.
Mit Anna Lapkovskaja im «Urlicht» des vierten Satzes, der Luzerner Starsopranistin Regula Mühlemann, der Zürcher Sing-Akademie und dem Collegium Vocale zu Franziskanern Luzern wird die Saison bereits zur Eröffnung von starken Stimmen geprägt. Damit setzt das Luzerner Sinfonieorchester einen Schwerpunkt auf vokalsinfonische Werke, die sich als roter Faden durch die Saison ziehen.
Den Auftakt bildet ein Werk des Schweizer Komponisten Andrea Lorenzo Scartazzini. Sein «Torso – Epitaph» ist ein zeitgenössischer Kommentar zu Mahlers Zweiter Sinfonie: Eine gewaltige Orchestersteigerung wird in ein Lamento zurückgenommen – als Vorspiel zur Totenfeier, mit der Mahlers Auferstehungssinfonie beginnt.
So wird schon das Eröffnungskonzert zum Ausnahmeereignis: gross besetzt, klangmächtig, existenziell.
Bei diesem Konzert werden Filmaufnahmen für die Kommunikation des Luzerner Sinfonieorchesters erstellt. Dabei können auch Übersichts- und Stimmungsaufnahmen des Publikums entstehen.
Beginn: 18.30 Uhr, Konzertsaal
Mit Studierenden der Hochschule Luzern (Musik)
Hannah Schoepe (Moderation)
Gustav Mahler
Urlicht sowie Des Antonius von Padua Fischpredigt, arrangiert für Ensemble von Hon Ning Cheung
Laura Brecht, Mezzosopran
Michael Forst, Miriam Moñux Ugalde, Violine
Sarah Hanniffy, Viola
Jonas Bless, Klarinette
Hon Ning Cheung, chromatische Harmonika
Eneko Aranguren, Schlagzeug
Andrea Scartazzini
Brucknerblume für Orgel
Daniel Baker, Orgel