Jakub Przybycień, Violine
Jacek Świca, Violine
Luis Barbero Maldonado, Viola
Ana Turkalj, Violoncello
Kiyoe Kaimana Delphine Wellington, Kontrabass
Anja Tritschler, Oboe
Vincent Hering, Klarinette

Erik Satie (1866 – 1925)
Gymnopédie Nr. 1
«A New Satiesfaction by Made in Berlin», Bearbeitung für Streichquartett von Stephan Koncz

Sergej Prokofjew (1891 – 1953)
Quintett g-Moll op. 39 für Oboe, Klarinette, Violine, Viola und Kontrabass (1924)
Moderato | Andante energico | Allegro sostenuto | Adagio pesante | Allegro precipige | Andantino

Darius Milhaud (1892 – 1974)
Les Rêves de Jacob, Suite choréographique per oboe e archi op. 294 (1949)
L'oreiller de Jacob | Premier rêve (l'échelle de Jacob) | Prophétie | Deuxieme rêve (Lutte avec l'ange et Bénédiction) | Israel (Hymne)

Maurice Ravel (1875 – 1937)
Streichquartett F-Dur (1904)
Assez vif. Très rythmé

Es war im Jahr 1924, als Prokofjew, seit sechs Jahren aufgrund der Russischen Revolution im Westen lebend, nach Paris übersiedelte. Noch im selben Jahr komponierte er sein Quintett op. 39 ‒ eine Ballettmusik für Boris Romanow, den zweiten Choreographen der berühmten Balletts Russes, die in sechs Sätzen sechs Episoden aus dem Zirkusleben schildert. Ob Prokofjew damals auch Gelegenheit hatte, Eric Saties drei «Gymnopédies» zu hören, welche dieser 1888 für Klavier komponiert hatte? Auch Ravels Streichquartett, sein einziges, lag bereits seit 1903 vor. Mit dem ersten Satz unternahm Ravel seinen letzten (und fünften) Versuch, den begehrten Rompreis des Pariser Conservatoire zu erhalten. Auch diesmal vergeblich. Milhauds Suite «Les Rêves de Jacob» versteht sich wie Prokofjews Quintett ebenfalls als Ballettmusik. Entstanden ist sie innerhalb von nur 14 Tagen im August 1949. Das Werk greift auf die alttestamentarische Jakobsgeschichte zurück und erzählt von Jakobs Flucht vor Esau und seinem Traum von einer Himmelsleiter, auf der Engel zu ihm herniedersteigen.

Preise
Alle Karten CHF 25
Schüler/Innen / Studierende CHF 10
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