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11
Juni

HÉLÈNE GRIMAUD – DAS LETZTE TESTAMENT

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Besetzung

Fr, 11. Juni 2027 | 19:30 Uhr
KKL Luzern, Konzertsaal
Preise:
  • CHF 135
  • 105
  • 75
  • 50
  • 25


Programm

  • Ludwig van Beethoven (1770 – 1827)

    • Klaviersonate Nr. 32 in c-Moll, op. 111 | 30’

  • Franz Schubert (1797 – 1828)

    • Klaviersonate Nr. 21 in B-Dur, D 960 | 40’

Klavierfestival Le Piano Symphonique

Konzert-Einstimmung

Der Titel «Das letzte Testament» passt zu diesem Rezital kurz vor Ende der Saison. «Aller Anfang ist leicht», mahnte Goethe, «die letzten Stufen werden am schwersten und seltensten erstiegen.» Hélène Grimaud widmet sich an diesem Abend zwei Klaviersonaten, die nicht nur die letzten Beiträge ihrer Komponisten zu dieser Gattung sind, sondern auf ganz unterschiedliche Weise solche «letzten Stufen» erreichen.

Beethovens kühn montierte Klaviersonate op. 111 steigt aus zerklüfteter Dramatik und rhythmischem Drive bis in mystische Sphären auf. Franz Schuberts B-Dur-Sonate D 960 entstand kurz vor seinem Tod und wurde zu einer Art Vermächtnis. In kreisenden Bewegungen macht sie schon das Anfangen selbst zum romantischen Mysterium und sucht immer wieder nach einem Ende, das sich zu entziehen scheint.

Grimauds Rezital von Anfang und Ende findet im Rahmen von «Le Piano Symphonique» statt. Gemeinsam mit dem Beethoven-Abend von Rudolf Buchbinder und dem Auftritt von Martina Meola als Solistin des Luzerner Sinfonieorchesters zeigt es, wie das Klavierfestival in die ganze Saison ausstrahlt.