Joseph Haydn (1732 – 1809)
«Die Vorstellung des Chaos» – Introduktion zum Oratorium «Die Schöpfung»

Joseph Joachim Raff (1822 – 1882)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 d-Moll op. 193

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonie Nr. 36 C-Dur KV 425 «Linzer»

Vor 200 Jahren, genau am 27. Mai 1822, erblickte Raff in Lachen am oberen Zürichsee das Licht der Welt. Dass er in seinen reifen Jahren einmal zu einem der am meisten gespielten Komponisten werden sollte und von massgebenden Persönlichkeiten in eine Reihe mit Brahms und Wagner gestellt wurde, war damals noch nicht absehbar. Langwierig musste sich Raff diesen Aufstieg in Deutschland Sprosse um Sprosse erkämpfen. Sein umfangreiches kompositorisches Œuvre umfasst neben Opern und reichhaltiger Kammer- und Klaviermusik ein knappes Dutzend Sinfonien und ebenso viele Instrumentalkonzerte, darunter zwei bemerkenswerte Cellokonzerte von 1874 und 1876.

Sichtlich in Eile war Mozart im November 1783, als er seine «Linzer» Sinfonie niederschrieb: «Dienstag als den 4. November werde ich hier eine academie geben. – und weil ich keine einzige Simphonie bey mir habe, so schreibe ich über hals und kopf an einer neuen, welche bis dahin fertig seyn muss.» Und sie wurde rechtzeitig fertig ... Wesentlich mehr Zeit, nämlich volle zwei Jahre, nahm sich Haydn für seine «Schöpfung». Und er nutzte die Zeit nach bestem Vermögen: Die «Schöpfung» ist zweifellos eines von seinen beliebtesten Werken.

Preise
Kategorie 1 – CHF 120
Kategorie 2 – CHF 95
Kategorie 3 – CHF 70
Kategorie 4 – CHF 50
Kategorie 5 – CHF 25
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