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Jan.

FESTIVALFINALE: DANIIL TRIFONOV – WANDERER, TANGO & BACHIANAS BRASILEIRAS

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Besetzung

So, 17. Januar 2027 | 17:00 Uhr
KKL Luzern, Konzertsaal
Preise:
  • CHF 150
  • 125
  • 90
  • 55
  • 25


Programm

  • Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)

    • Suite Nr. 5 in E-Dur, HWV 430 | 14’

  • Igor Strawinsky (1882 – 1971)

    • Klaviersonate | 10’

  • Franz Schubert (1797 – 1828)

    • Fantasie Wanderer-Fantasie in C-Dur, D 760 | 23‘

  • PAUSE

  • Juan Francisco García (1892 – 1974)

    • Sambumbia Nr. 1 (Rapsodia Dominicana) | 10’

  • Heitor Villa-Lobos (1887 – 1959)

    • Valsa da Dor, W 316 | 6’

  • Bullumba Landestoy (1925 – 2018)

    • Vals de Santo Domingo | 4’

  • Alberto Ginastera (1916 – 1983)

    • Milonga, op. 3/1 | 3’

  • Daniil Trifonov (*1991)

    • Tango | 3’

  • Bullumba Landestoy

    • Estudio en Samba | 2’

  • Camargo Guarnieri (1907 – 1993)

    • Dança negra | 4’

  • Heitor Villa-Lobos (1887 – 1959)

    • Bachianas Brasileiras Nr. 4, W 264 | 24’

  • Konzertende ca. 19:30 Uhr

Klavierfestival Le Piano Symphonique

Konzert-Einstimmung

Grosses Festivalfinale mit Daniil Trifonov: Mit seiner von Martha Argerich früh bewunderten Verbindung von Zärtlichkeit und Dämonie weitet der Pianist seine europäischen Wurzeln aus bis hin zu lateinamerikanisch geprägten Tänzen aus Südamerika.

Trifonov gehört zu den Künstlern, die früh in ihrer Karriere auch vom Luzerner Sinfonieorchester begleitet wurden. Martha Argerich lobte einst, sein Spiel enthalte «Zärtlichkeit und ein dämonisches Element», wie sie es «nie zuvor gehört» habe. Nun kehrt Trifonov als einer der prägenden Pianisten seiner Generation nach Luzern zurück.

Das Programm gibt Einblick in seine persönliche und musikalische Entwicklung. Im ersten Teil begegnen sich europäische Linien: Händels Suite Nr. 5 in E-Dur, Strawinskys Klaviersonate und Schuberts Wanderer-Fantasie. Aus Barock, Klassik, Romantik und Moderne entsteht ein dramaturgischer Bogen, der vom klaren Formbewusstsein bis zur eruptiven Fantasie reicht.

Nach der Pause öffnet sich der Blick zur Neuen Welt. Trifonov führt das Publikum zu lateinamerikanisch geprägten Werken von Juan Francisco García, Heitor Villa-Lobos, Bullumba Landestoy, Alberto Ginastera und Camargo Guarnieri – und setzt mit einem eigenen Tango einen persönlichen Akzent.

Mit Villa-Lobos’ Bachianas Brasileiras Nr. 4 schliesst sich der Kreis: Bach, Brasilien, Tanz und Klavier verbinden sich zu einem Festivalfinale, das die ganze Spannweite von Le Piano Symphonique noch einmal aufleuchten lässt.