GASTSPIEL BEIM SWISS ALPS CLASSICS | ANDERMATT, SCHWEIZ
Besetzung
- Chefdirigent
- Violoncello
Programm
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Edward Elgar (1857–1934)
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Cellokonzert in e-Moll, op. 85 | 30'
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Pause
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Pjotr Iljitsch Tschaikowsky (1840–1893)
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Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36 | 44'
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Konzert-Einstimmung
Das Luzerner Sinfonieorchester gastiert bei den Swiss Alps Classics unter der Leitung von Michael Sanderling mit einem Programm zwischen Poesie und Dramatik. Im Zentrum des ersten Teils steht Edward Elgars Cellokonzert in e-Moll mit dem jungen Cellisten Jaemin Han. Danach folgt AntonÃn Dvořáks Siebte Sinfonie in d-Moll – eines der eindringlichsten und dramatischsten Werke des tschechischen Komponisten.
Elgars Cellokonzert entstand 1918/19, im Schatten des Ersten Weltkriegs und in einer für den Komponisten persönlich schwierigen Zeit. Es wurde zu einem Abgesang auf eine Epoche – und zugleich zu Elgars letztem grossen vollendeten Orchesterwerk. Weit entfernt vom imperialen Glanz seiner früheren «Pomp and Circumstance»-Märsche spricht dieses Konzert eine konzentrierte, melancholische und zutiefst menschliche Sprache. Schon der Beginn mit dem rezitativartigen Einsatz des Solocellos wirkt wie eine persönliche Ansprache. Daraus entwickelt sich ein grosser Klagegesang, getragen von feiner Bewegung, nobler Zurückhaltung und grosser emotionaler Tiefe.
Auch Dvořáks Siebte Sinfonie ist ein Werk von aussergewöhnlicher Dichte. Dvořák wollte mit ihr zeigen, dass seine Musik weit mehr war als folkloristische Farbigkeit oder «böhmische» Eingängigkeit. Nach seinem internationalen Erfolg erhielt er aus London den Auftrag zu einer neuen Sinfonie – und antwortete mit einem ernsten, dramatischen und sinfonisch hoch ambitionierten Werk. Die tschechische Klangwelt bleibt spürbar, besonders im rhythmisch zugespitzten Scherzo, verbindet sich hier aber mit der grossen Tradition von Beethoven und Brahms.
So entsteht ein Konzertabend mit zwei starken musikalischen Stimmen: Elgars Cellokonzert als intimer, nach innen gerichteter Gesang des Abschieds; Dvořáks Siebte als kraftvolle sinfonische Antwort eines Komponisten, der mit grossem Anspruch die Welt bewegen wollte.
Wichtige Ticket-Information
Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Konzert City Lights.
In einer ersten Phase ist dieses Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene U28 reserviert. U28 bedeutet: Jahrgang 1998 oder jünger. Dank der Thomas und Doris Ammann Stiftung können wir die Tickets für diese Zielgruppe kostenlos anbieten.
Wenn Sie Jahrgang 1997 oder älter sind, freuen wir uns, Sie beim Konzert am Folgetag, dem Donnerstag, 21. Mai, begrüssen zu dürfen.